Die Eine im Park – Spieltermine im September 2014 im DSCHUNGEL WIEN

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TERMINE:

Fr. 19.09.14 17:00 PREMIERE
Sa. 20.09.14 15:00 + 17:30
So. 21.09.14 11:00 + 16:30
Mo. 22.09.14 10:30
Di. 23.09.14 10:30
Mi. 24.09.14 10:30

Tickets und Reservierungen über den DSCHUNGEL WIEN (www.dschungelwien.at).
Die Aufführungen finden “on location” im Freien statt.
Der Treffpunkt vor den Vorstellungen ist jeweils im DSCHUNGEL WIEN.

Das Wildernest & Partner Team freut sich schon sehr auf euren Besuch!

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“Die Eine im Park” eingeladen nach Schweden!

Nach einer produktiven Residency und den gelungenen work-in-progress Präsentationen beim SZENE BUNTE WÄHNE Festival in Horn im September 2013,
war es eine Zeit ruhiger um uns und unser Projekt. Doch jetzt gibt es endlich wieder etwas ganz offiziell zu verkünden!

Zwei der Juroren des schwedischen Theaterfestivals bibu.se 2014 in Helsingborg haben unsere Präsentation in Horn besucht
und in Folge das Stück als eine von nur 5 internationalen Nominierungen zum diesjährigen Festival eingeladen!
Am 14. und 15. Mai 2014 wird es 3 Vor-Aufführungen (nach wie vor im work-in-progress Stadium) von “Die Eine im Park geben”.

Anlass zur Freude bietet auch die wunderschön formulierte Begründung der Jury:

In the corner of a park; any park, anywhere, you can find this charming thespis cart.
We follow a clown-like bag lady into her deep non-verbal story about the importance of free choice,
the choice to live with as few possessions and bureaucratic degrading as possible.
Martha Laschkolnig is brilliant in every single way in her adorable clown costume.
A mixture of weak and strong makes this performance a generous, fun and memorable one.
The performance is undoubtedly the best outdoor theatre for kids you could wish for.

Mehr über das Festival und die anderen Nominierungen der Jury sind unter www.bibu.se zu finden.
Wir freuen uns sehr und bedanken uns bei der Jury!
Und außerdem gratulieren wir natürlich ganz herzlich den anderen beiden eingeladenen Stücken aus Österreich,
“Schlaf gut, süßer Mond” von Stephan Rabl/DSCHUNGEL WIEN und “Boys don’t cry” von Corinne Eckenstein/theater.foxfire!
Wir sehen uns in Helsingborg!

Und für alle die es nicht nach Horn zu SBW geschafft haben, gibt es hier nochmal ein paar Bilder unserer Präsentation:

 

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Die Eine im Park

Wildernest & Partner und Szene Bunte Wähne

Theater im Freien / ab 6 Jahren / ca. 50 Minuten

Eine Frau und ihr Karren. Er ist ihr Zuhause, ein warmes Nest zum Mitnehmen in einer Welt, in der sie sonst keinen Platz hat. Aus dem, was die Leute Müll nennen, baut sie ihre größten Schätze. Das, was sie ein Schicksal nennen, ist einfach ihre Art zu Leben. Zwischen dem Drang nach Freiheit und den Erwartungen der Gesellschaft schafft sie sich eine eigene Welt. Dabei hat sie eine Mission: ihren Roger zu finden!

“Die Eine im Park” ist ein Theaterprojekt für alle ab 6 Jahren, das auf poetische Weise in die Welt eines vogelfreien Menschen in seiner Lebensnische eintaucht. Ohne verherrlichen oder verurteilen zu wollen, geht es auf die Suche nach jener Welt, die sich hinter dem abspielt, was uns irritiert, abstößt oder mitleidig macht. Nach den Wurzeln des Aussteiger-Seins, nach dem, was die Erwachsenen vielleicht verrückt nennen, aber für Kinder selbstverständliches Spiel ist: dem Begreifen von Wirklichkeit nach eigenen Regeln, der Freude am Entdecken und der Kraft der Fantasie.

Gesamtkonzept: Wildernest & Partner / Regie: Theresa Unger / Visuelles Konzept: Lukas Gülcher /
Karrenkonstruktion: Lisa Koller / Objekte: Axel & Lukas Gülcher / Kostüm: Martha Laschkolnig / Theaterpädagogik: Melika Ramic / Spiel: Martha Laschkolnig

Dank an: Deborah Gzesh, Yvonne Birghan-van Kruyssen und das SBW-Team, Heimo Gülcher, Geraldine Smetazko, Anne Aschenbrenner und Ulrike Leitner

 

Links:

Theaterpädagogisches Begleitmaterial
Video: Trailer
Video: Teaser

 

Pressestimmen:

 

Begründung der Jury des Festivals bibu.se 2014

“In the corner of a park; any park, anywhere, you can find this charming thespis cart. We follow a clown-like bag lady into her deep non-verbal story about the importance of free choice, the choice to live with as few possessions and bureaucratic degrading as possible. Martha Laschkolnig is brilliant in every single way in her adorable clown costume. A mixture of weak and strong makes this performance a generous, fun and memorable one. The performance is undoubtedly the best outdoor theatre for kids you could wish for.”

 

“Helsingborg Dagblad“, online 16.05.2014, Anders E. Larsson (Übersetzung: Geraldine Smetazko)

“[…] Im Grünen hinter dem Kärnan-Turm hat eine einsame Frau ihre Zelte aufgeschlagen. All ihr Hab und Gut passt in einen raffiniert ausgetüftelten Wagen. Das Komische im Verhalten des Charakters liegt im Auftreten selbst, aber allmählich kommen die Töne einer betonharten Realität immer näher. In „Die Eine im Park“, einem ortsspezifischen Work-in-progress, betrachtet Martha Laschkolnig mit paranoidem Blick ihre Umwelt durch ein Periskop, sie ruft Roger über Funk, ohne Antwort zu bekommen, schreit „Sie kommen! Wir brauchen neue Koordinaten!“, beruhigt sich und murmelt „alle meine Träume sind müde“.
Ist sie obdachlos, exzentrisch oder einfach verrückt? Die Antwort hat mehrere Dimensionen. Aber die Ähnlichkeit zu Personen, die sich unter uns auf den Straßen der Stadt bewegen, ist frappierend. […]“

 

“Der Standard“, Print 23.09.2014, Lina Paulitsch

“Spielen ganz ohne Action
Outdoor-Theater im Museumsquartier: “Die Eine im Park” fasziniert Kinder ganz ohne Dialog und mit funktionaler Einfachheit

Wien – Fernsehen, Computerspielen, iPad-Wischen – das sind die Aktivitäten, die man als pessimistische Gesellschaftskritikerin Kindern heute zuschreiben würde. Dass aber trotz modernem Technologiezeitalter nicht nur “Gadgets” und “Apps” faszinieren, beweist eine Theaterperformance des Dschungel Wien: Die Eine im Park besticht ganz ohne Action.

Die Performance für Kinder ab sechs Jahren ist eine “One-Woman-Show” unter freiem Himmel. So kann man 50 Minuten eine Frau beobachten, die allein und selbstzufrieden mit sich und ihrem Karren – einer Art Wohnmobil – beschäftigt ist. Darstellerin Martha Laschkolnig ist im wortwörtlichen Sinn in ihr Spiel versunken: noch und noch holt sie aus ihrem Karren kleine Alltagsgegenstände hervor, die sich als funktionstüchtige Schätze erweisen. Da wird aus Plastikabfällen gestrickt, aus vertrockneten Blumen Tee gekocht und ein Brett mit Stock als umschnallbarer Sessel genutzt.
Verträumt spielend offenbart die Parkbewohnerin die unzähligen Funktionen ihres Karrens, der Essplatz, Sofa und Schlafstätte sein kann – je nach Befestigung der verschiedenen Seile, Bretter und Haken. Wie einem Magier, der ein weißes Kaninchen aus seinem Zylinder zaubert, folgt man ihren Handgriffen und wird gerade von der Analogie des Geschehens in den Bann gezogen. Ganz ohne Dialog wirkt ihr Tun kontemplativ und auch auf Erwachsene angenehm beruhigend.

In der Inszenierung von Theresa Unger wird (kindliche) Vorstellungskraft gefordert. Die Faszination der Performance wird nicht durch lautstarken Gesang, Multimedia-Visuals oder sonstige Reizüberflutung ausgelöst. Viel eher sind es die kleinen Überraschungen des Lebens, die man als Zuseher zu schätzen lernt. So kippt man in eine Welt der spielerischen Einfachheit – und iPad braucht man auch keines.“

 

“Kurier”, online 21.09.2104, Heinz Wagner

“Pedantische Chaotin spielt Loblied der Fantasie
Mit Dingen, die andere wegwerfen (würden) spielt Martha Laschkolnig eine geheimnisvolle, witzige Agentinnen-Story

Aus sogenanntem „Nichts“ ganze kleine große Welten zu schaffen – dieses Vorbild, dieses Loblied, der Fantasie ist „Die Eine im Park“. Martha Laschkolnig spielt rund um und teilweise in einer Rad-Anhänger-Kombination. Das rund einstündige Solostück steigt auf einem ganz speziellen Platz im Wiener MuseumsQuartier, den fast niemand kennt. Auf einem versteckten, sonst abgesperrten Balkon über dem Café Kunsthalle wird ein Stück Kunststoffrohr zu einem Periskop. Aus anderen Gegenständen, die die meisten eher in den Mist befördern würden, wird ein Megafon, ein Funkgerät und manch anderes das sonst noch zu einer „Agentin“ in geheimer Mission gehören könnte. Mit einem fiktiven Gegenüber kommuniziert sie, gleich den Lagerplatz erreicht zu haben.

Sie parkt ihr Gefährt vor einer Wäscheleine, die sie in ihr Spiel einbezieht. Es können – und sollen – hier gar nicht alle aufs erste vielleicht skurril anmutenden Verwandlungen alltäglicher Wegwerf-Dinge und der sich daraus ergebenden Szenen verraten werden. Nur so viel: Laschkolnigs Schauspiel ist nicht nur perfekt inszeniert, sie gibt auch eine genial widersprüchlich Mischung aus Chaotin, die im Detail aber extrem pedantisch agiert – etwa, wenn sie im Takt vier Brote mit Wurst- und Käsescheiben belegt und die unten überstehenden Brotränder wegschneidet…“

 

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Auf Residenz bei Szene Bunte Wähne

Hier sind wir nun also.
Mitten in unserer Residency in Horn, an der Arbeit für unser erstgeborenes Projekt:
“Die Eine im Park”.

Im Rahmen des SZENE BUNTE WÄHNE Theaterlabors haben wir die Möglichkeit, für 3 Wochen an der Idee, die wir erstmals beim Förderpreiswettbewerb JUNGWILD 2012 präsentierten, zu arbeiten.
Gemeinsam mit  Darstellerin Martha Laschkolnig sind Theresa und Lukas am Bauen, Experimentieren,
Erkunden und Proben, zeitweilig unterstützt von Karrenkonstrukteurin Lisa Koller und Co-Ausstatter & Fotograf Axel Gülcher.

Am Eröffnungswochenende von 20. – 22.09.2013 zeigen wir einen Work-in-progress.
(Infos zu Terminen, Festival und Reservierungen sind hier zu finden:  http://sbw.at/Herbstfestival/HERBST_Programmheft_2013_web2-1.pdf)

 

Hier ein paar erste Eindrücke:

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